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Überwachung von Bekämpfungsmaßnahmen


Ansprechpartner

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Dipl.- Ing. (FH) Thomas Kolling +49 (0) 3334 65 –577
Dr. Eva-Maria Fennert +49 (0) 3334 65 –579
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MPA Eberswalde
Materialprüfanstalt Brandenburg GmbH
Alfred-Möller-Straße 1
16225 Eberswalde

Fax: +49 (0)3334 65550


Die Bekämpfung von Holz- und Vorratsschädlingen ist nicht immer gewährleistet, weil das komplexe Zu­sam­men­spiel von Faktoren wie z.B. Temperatur, relative Luft­feuchte, Gas­konzentration, Rest­sauer­stoffgehalt, Raum­höhe, Schädling­sart, Erreich­barkeit der Schäd­linge im Substrat anders verläuft, als geplant.

Viele Bekämpfungsunternehmen nutzen daher die Kompetenz der MPA Eberswalde, um den Erfolg ihrer Maßnahmen zu überwachen. Ganz besonders empfiehlt sich solch eine Über­wa­­chung für schwierige Objekte und für alternative Methoden, die noch in der Erprobung stehen. Deshalb em­pfehlen wir das Einbringen von Bio-Indikatoren als worst-case-Szenarium in befallene Objekte zur Abtötungskontrolle.

Das Einbringen von Bio-Indikatoren entspricht den Empfehlungen der folgenden Normen und Merkblätter:

  • WTA-Merkblatt 1-1-06/D (2008): Absatz 3.7.3„Heißluftverfahren zur Bekämpfung tierischer Holz­zerstörer in Bauwerken“
  • Leitlinie zur Anwendung des IPPC-Standard ISPM Nr. 15 (2014): Absatz 5.5 „Richtlinie zur Regelung von Holz­verpackungs­­ma­terial im internationalen Handel“
  • DIN 68 800-4 (2012) Anhang E.4 „Bekämpfungs- und Sanierungsmaßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten“

Unsere Bio- Indikatoren eignen sich für alle üblichen Bekämpfungsmethoden wie z. B.

  • Bekämpfung holzzerstörender Insekten und Vorratsschädlinge mittels:
    • toxischer Gase
    • inerter Gase
    • Heißluftverfahren
    • elektromagnetischer Wechselfelder
  • Bekämpfung des Echten Hausschwamms mittels:
    • Heißluftverfahren
    • elektromagnetischer Wechselfelder

Wir liefern folgende Bioindikatoren:

Holzschädlinge

(werden in speziellen Prüfbalken geliefert)
  • Hausbock (Hylotrupes bajulus)
  • Gewöhnlicher Nagekäfer (Anobium punctatum)
  • Brauner Splintholzkäfer (Lyctus brunneus)

Vorratsschädlinge

(werden in speziellen Röhrchen geliefert)
  • Rotbrauner Reismehlkäfer (Tribolium castaneum)
  • Amerikanischer Reismehlkäfer (Tribolium confusum)
  • Kugelkäfer (Gibbium psylloides)
  • Kapuzenkugelkäfer (Mezium affine)
  • Bohnenkäfer (Acanthoscelides obtectus)
  • Getreideplattkäfer (Oryzaephilus surinamensis)
  • Brotkäfer (Stegobium paniceum)
  • Kornkäfer (Sitophilus granarius)
  • Speckkäfer (Dermestes spec.)
  • Mehlmotte (Ephestia kuehniella)
  • Getreidekapuziner (Rhyzopertha dominica)

Beispiele

Die Überwachung einer Heißluftbekämpfung in denkmalgeschützten Objekten kann umfassen:
  • Feststellung des Befallsumfangs zur Sanierungsplanung
  • Exposition von Bio-Indikatoren in worst-case-Szenarien (Insektenlarven in Prüfbalken oder Hausschwamm-Reinkulturen) während der Behandlung
  • kontinuierliche Temperatur- und Feuchtekontrolle im Bauteilinneren über den Behandlungszeitraum
  • Prüfung des Larvenzustands bzw. Rekultivierung der Schwammkulturen im Labor zur Feststellung der letalen Wirkung nach der Bekämpfungs-Maßnahme
  • Bewertung des Bekämpfungserfolgs, Prüfbericht

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Durch das Deutsche Institut für Bautechnik anerkannte PÜZ- Stelle

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Notifiziert als Zertifizierungsstelle und Prüflabor im Geltungsbereich EU-BauPVO

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Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Bauprodukte.

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Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren



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